Hautstraffung mit HIFU

   Dr. Christos Dimas

- Advanced Aesthetic Center -

   in Leipzig

HIFU

Gesichts- und Körperlifting


HIFU ist die Abkürzung für "High Intensity Fucused Ultrasound" - auf Deutsch: "Hochintensiver Fokussierter Ultraschall". Ursprünglich würde in der Urologie zur Behandlung von Prostatakrebs angewandt. Später würde diese höchst effektive Technologie auch von der ästhetischen Medizin entdeckt.

Ultherapy ist das erste und bisher einzige von der US-amerikanischen Zulassungsbehörde FDA, zugelassene Ultraschall-Verfahren für ein nicht-operatives Lifting von Gesicht, Hals und Dekolleté. Im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ ist Ultherapy auch zum alternativen Geheimtipp unter den Celebrities geworden, die Wert auf besonders natürlich wirkende Verjüngungseffekte legen. Für uns ist es vor allem eine sanfte und überzeugende Alternative für jeden Patienten, der Skalpell, Laserbehandlungen oder Spritzen scheuen.


Was unterscheidet diese "Hautstraffung" von anderen?

Der hochfokussierte Ultraschall wirkt nicht nur in der Dermis sondern auch unmittelbar auf die oberste Muskelschicht der Haut (SMAS = superficial muscular aponeurotic system), um eine tiefgreifende Straffung des Gewebes zu ermöglichen. Im Gegensatz zu operativen Eingriffen können Sie nach dieser Behandlung direkt Ihren Tagesablauf wieder aufnehmen.


Wie funktioniert die Behandlung?

Im Gegensatz zur operativen Methode wird die Haut nicht gezogen sondern in sich geschrumpft. Die abgegebenen Ultraschallwellen werden nacheinander auf verschiedenen Ebenen (z.B. in 1,5 mm, 3 mm 4,5 mm 10 mm und 16 mm Tiefe) in der Haut gebündelt. Die Tiefe ist deshalb so entscheidend, da die Haut, wenn sie nur oberflächlich gestrafft wird, maskenhaft erscheint. Nur wenn das "Fundament" der Haut mit gestrafft wird, sieht die Haut tatsächlich um Jahre jünger aus. An diesen Stellen entsteht eine Temperatur von ca. 65-70°C. Diese Temperatur verursacht eine leichte - von außen nicht erkennbare - Schädigung in den Kollagenfasern hervor. Ein körpereigener Heilungsprozess der Fasern tritt ein, welcher neue straffe Fasern erzeugt und so die Haut von innen strafft. Zudem ziehen sich die Kollagenfasern unmittelbar nach der Behandlung zusammen. Dies führt zu einem sofortigen Straffungseffekt. Das Endergebnis der Behandlung sehen Sie nach ungefähr 3 Monaten.


HIFU und Fettreduktion

Dank an neue Handstücke mit Wellenlängen, die tiefere Penetrationen von 10 mm bis 16 mm erreichen und damit auch tiefere Dermis Schichten straffen können bzw. je nach Lokalisation Wirkungen im Fettgewebe haben, die zu Umfangreduktion und zusätzlich zur Straffung führen können. Ultraschallwellen üben außerdem weitere Wirkungen auf das Fett aus: Niedrigere Frequenzen lösen Vibrationen aus, welche die Membran der Fettzellen verletzten kann, die empfindlicher sind als andere Zellen. Dies geschieht eher mechanisch als thermisch.


Nebenwirkungen

Die Anwendung von gebündeltem Ultraschall ist nebenwirkungsarm. Nach der Behandlung kann der normale Tagesablauf wieder aufgenommen werden. Leichte Rötungen, Druckempfindlichkeit, Taubheitsgefühl und Schwellungen können an den behandelten Stellen auftreten, klingen jedoch meist nach kurzer Zeit ab. Druckempfindlichkeit und ein leichtes Prickeln, die durch den Heilungsprozess des Unterhautgewebes verursacht werden, können auch mehrere Wochen anhalten.


Anwendungsdauer

Je nach Bereich dauert eine Behandlung nur wenige Minuten (z.B. 15 Min. bei Augenbrauenlifting) bis zu 2 Stunden (Oberschenkelstraffung).


Ergebnisse

Jede Haut ist anders - und so auch die Ergebnisse. Die Ergebnisse und die Anzahl der nötigen Behandlungen hängen vom Zustand der Haut ab. Meist ist nach der ersten Behandlung bereits ein spür- und sichtbarer Effekt möglich. Der Regenerationseffekt der Kollagenfasern dauert etwa 1-3 Jahre an. Danach wird das Kollagen im Zuge des Alterungsprozesses wieder abgebaut. Die Behandlung kann frühestens nach 3 Monaten wiederholt werden.


Anwendungsgebiete

  • Face­lif­ting
  • Lif­ting der Wa­gen­par­tie
  • Au­gen­brau­en­lif­ting
  • Straf­fung der Na­so­la­bi­al­fal­ten
  • Straf­fung der Haut an Hals und De­kol­leté
  • Re­duk­ti­on von Trä­nen­sä­cken­Wei­te­re Area­le
  • Bauch
  • Arme
  • Gesäß
  • Ober­schen­kel innen, außen und "Ba­na­ne fal­ten"