Injektions-Lipolyse „Fettwegspritze“

   Dr. Christos Dimas

- Advanced Aesthetic Center -

   in Leipzig

Phos­pha­tidyl­cho­lin, in Form von Li­posta­bil N®, fin­det seit 2002 in Eu­ro­pa und den USA im Be­reich der äs­the­ti­schen Me­di­zin weite Ver­brei­tung. Es wird ver­wen­det, um um­schrie­be­ne klei­ne­re Pro­blem­zo­nen durch sub­ku­ta­ne, fett­auf­lö­sen­de In­jek­tio­nen zu ver­klei­nern.
Das Me­di­ka­ment be­wirkt ein Zer­plat­zen der Adi­po­zy­ten und die dar­aus frei­ge­setz­ten Lipa­sen füh­ren zum Ein­schmel­zen der Fett­sub­stanz und deren Trans­port in die Leber, wo es durch Be­ta-Oxy­da­ti­on me­ta­bo­li­siert wird. Li­posta­bil ist für den in­tra­ve­nö­sen Ge­brauch u. a. zur Vor­beu­gung und Be­hand­lung von Fet­tem­bo­li­en und zur Be­hand­lung von Le­ber­er­kran­kun­gen zu­ge­las­sen.
Die Me­tho­de der In­jek­ti­on­sli­po­ly­se eig­net sich ins­be­son­de­re für die dau­er­haf­te Ent­fer­nung klei­ne­rer Fett­pöls­ter­chen. Es ist kein Er­satz für die Li­po­suk­ti­on, aber es ist eine Me­tho­de ohne Ope­ra­ti­on die Fett­zel­len zum Ab­schmel­zen zu brin­gen und damit eine maß­vol­le Kör­per­for­mung durch­zu­füh­ren.

Ge­schich­te

Das Ver­fah­ren wurde erst­mals 1995 von einer bra­si­lia­ni­schen Haut­ärz­tin ent­wi­ckelt und er­folg­reich er­probt. Mit einer Sprit­ze wird das aus der So­ja­boh­ne ge­won­ne­ne Na­tur­prä­pa­rat Phos­pha­tidyl­cho­lin (PPC) di­rekt in die un­er­wünsch­ten Fett­pols­ter in­ji­ziert. Phos­pha­tidyl­cho­lin wird auch im Kör­per selbst pro­du­ziert und er­füllt dort viel­fäl­ti­ge Auf­ga­ben, schwer­punkt­mä­ßig im Fett­stoff­wech­sel. Der Wirk­stoff ist be­reits seit Jah­ren für die The­ra­pie der Fet­tem­bo­lie von den dafür zu­stän­di­gen Be­hör­den zu­ge­las­sen. 

Wie läuft die Be­hand­lung ab?

Mit fei­nen Na­deln wird ein Ge­misch aus Phos­pha­tidyl­cho­lin und Des­oxy­chol­säu­re zu­sam­men mit ei­ni­gen Zu­satz­stof­fen in die obe­ren Fett­schich­ten der zu be­han­deln­den Re­gi­on ge­spritzt. Dabei ist es wich­tig, dass sich die Sub­stanz gleich­mä­ßig im Fett­ge­we­be ver­teilt und eine kon­stan­te In­jek­ti­ons­tie­fe ein­ge­hal­ten wird. Das Fett löst sich auf, wird über den Blut­kreis­lauf zur Leber trans­por­tiert und dort dann ab­ge­baut. 

Wel­che Kör­per­par­ti­en eig­nen sich für die The­ra­pie?

Grund­sätz­lich eig­net sich die „Fett-weg-Sprit­ze“ zur Be­hand­lung von klei­ne­ren Area­len. Bei grö­ße­ren Fett­pols­tern ab einer Schicht­di­cke von ca. 5 cm ist die Li­po­suk­ti­on der Me­tho­de der Li­po­ly­se vor­zu­zie­hen.

Idea­le Ein­satz­ge­bie­te sind:
 Ge­sicht: Dop­pel­kinn
 Brust­be­reich: Vor­de­re Ach­sel bei der Frau, Brust­fett beim Mann
 Bauch und Hüfte
 Rü­cken: ein­zel­ne Fett­de­pots
 Ex­tre­mi­tä­ten: Arme, obere In­nen­schen­kel, seit­li­che Ober­schen­kel 


Sind die Er­geb­nis­se so­fort sicht­bar?

Um sicht- und mess­ba­re Er­geb­nis­se zu er­zie­len, muss die The­ra­pie zwi­schen 3 und 6-mal im Ab­stand von ca. 6 Wo­chen wie­der­holt wer­den. Dabei gilt, je wei­cher das Fett ist, desto bes­ser lässt es sich mit der Me­tho­de ab­schmel­zen. Al­ler­dings stel­len sich die Er­geb­nis­se ins­be­son­de­re bei Män­nern erst spä­ter ein.
Di­rekt nach dem Ein­sprit­zen in das Fett­ge­we­be stellt sich eine Rö­tung ver­bun­den mit einem leich­ten Bren­nen oder Juck­reiz ein. Diese Re­ak­ti­on kann in sel­te­nen Fäl­len bis zu 48 Stun­den an­hal­ten. In den Fol­ge­ta­gen schwillt auf­grund der Auf­lö­sung der Fett­zel­len das Ge­we­be an, klingt je­doch in der Regel im Ver­lauf einer Woche wie­der ab. Es muss kein Kom­pres­si­ons­mie­der ge­tra­gen wer­den. Nor­ma­ler­wei­se kön­nen sie ohne grö­ße­re Ein­schrän­kung ihrem All­tag nach­ge­hen. Sogar leich­ter Sport kann un­mit­tel­bar nach der In­jek­ti­on ge­macht wer­den.