Minimal-invasiven Lifting mit resorbierbaren Fäden

   Dr. Christos Dimas

- Advanced Aesthetic Center -

   in Leipzig

Fa­den­lift mit PDO Fäden stellt eine be­son­ders scho­nen­de Be­hand­lung zur Straf­fung, For­mung und An­he­bung von Ge­sichts- und Kör­per­par­ti­en dar. Mit bio­lo­gisch ab­bau­ba­ren PDO Fäden kön­nen be­stimm­te Ge­sichts- und Kör­per­par­ti­en sanft ge­strafft und ge­formt wer­den.


WIR­KUNGS­PRIN­ZIP FA­DEN­LIFT : KOL­LA­GEN­AUF­BAU (FIL­LING) UND STRUK­TUR­GE­RÜST (LIF­TING, FOR­MEN)

KOL­LA­GEN­AUF­BAU DURCH AB­BAU­PRO­ZESS DES FA­DENS

Die An­wen­dung der PDO-Fä­den ver­ur­sacht po­si­ti­ve Ge­we­be­re­ak­tio­nen, wie sie von der Wund­hei­lung hin­läng­lich be­kannt sind. Die Ein­füh­rung des Fremd­ma­te­ri­als und die me­cha­ni­sche Re­ak­ti­on der Nadel ver­ur­sa­chen zu­nächst eine Ent­zün­dungs­re­ak­ti­on. Da­nach kommt es zu einer Ak­ti­vie­rung der Fi­bro­b­las­ten und letzt­lich re­sul­tiert eine er­höh­te Kol­la­gen- sowie Elas­tin- und Hyalu­ron­säu­re­Syn­the­se sowie eine ak­ti­ve Ge­fäß-Neu­bil­dung. Der be­wusst ge­setz­te Ge­we­be­scha­den ist, so der Re­fe­rent, ein Teil des Er­folgs­kon­zep­tes, da da­durch als Ge­we­be­re­ak­ti­on eine Pro­li­fe­ra­ti­on und Neu­bil­dung z.B. von Kol­la­gen­ge­we­be pro­vo­ziert wird.


LIF­TIN­GEFFEKT DURCH WI­DER­HA­KEN

Im Ge­gen­satz zur Idee der al­lei­ni­gen Kol­la­gen­sti­mu­la­ti­on han­delt es sich beim „wah­ren“ Fa­den­lif­ting um eine Tech­nik, die auf mög­lichst ein­fa­che Weise er­schlaff­te Struk­tu­ren an­hebt. Ähn­lich dem klas­si­schen, ope­ra­ti­ven Face­lift, steht hier das Lif­ting im Vor­der­grund. Er­reicht wird die­ser Ef­fekt durch Fäden, die über feine Wi­der­ha­ken ver­fü­gen und so in der Lage sind, ab­ge­sun­ke­ne Area­le auf­zu­neh­men und mit einer ana­to­misch ober­halb ge­le­ge­nen Re­gi­on wie­der straf­fer zu ver­bin­den.

Je nach gewünschtem Effekt stehen 3 unterschiedliche Fadentypen zu Verfügung:

Glat­te Fäden

Glat­te, re­ge­ne­ra­ti­ve Fäden kom­men zum Ein­satz, wenn es darum geht, die Haut zum Auf­bau von mehr Vo­lu­men in Form von Kol­la­gen­fa­sern an­zu­re­gen. So las­sen sich auch bei­spiels­wei­se dunk­le Ringe unter den Augen be­han­deln, die ent­ste­hen, weil das da­hin­ter lie­gen­de Ge­we­be durch die dünne Haut scheint. Auch Knit­ter­f­ält­chen im Ge­sicht las­sen sich so auf­pols­tern. Lach­fält­chen kön­nen ge­min­dert und schlaf­fe Ge­sichts­haut an­ge­ho­ben wer­den. Auch die klei­nen Fält­chen um den Mund las­sen sich da­durch glät­ten. Au­ßer­dem ist es mög­lich, den Lip­pen mehr Vo­lu­men zu ver­lei­hen, indem man den Rand der Ober­lip­pe mit je einem Faden be­tont.

Spi­ral­för­mi­ge Fäden

Beim Fa­den­typ „Screw“ wurde durch ther­mi­sche Ver­ar­bei­tung ein Faden so um den an­de­ren ge­legt, dass ein Ge­win­de wie bei einer Schrau­be ent­steht. Da­durch ver­an­kert sich der Faden noch stär­ker in der Haut und regt die Kol­la­gen­neu­bil­dung noch bes­ser an. Es kommt zu einer aus­ge­präg­ten Ge­we­be­ver­dich­tung an den be­han­del­ten Stel­len.

Fäden mit Wi­der­ha­ken

Zu­sätz­li­che Straf­fung brin­gen Fäden, die mit klei­nen Wi­der­ha­ken aus­ge­stat­tet sind. Diese ver­an­kern sich in der Haut und er­lau­ben so zu­sätz­lich zum Vo­lu­men­auf­bau auch eine Zug­wir­kung. Hän­gen­de, er­schlaff­te Haut­par­ti­en kön­nen so wie­der an­ge­ho­ben wer­den. Die ein­fachs­te Va­ri­an­te sind He­be­fä­den mit klei­nen Zäh­nen, die bei der Her­stel­lung ent­we­der hin­ein­ge­schnit­ten („cut“) oder ge­gos­sen („moul­ded“) wur­den. Neu­es­te Mol­ding Tech­no­lo­gie: Häk­chen sind auf den Faden auf­ge­schweißt (nicht ein­ge­schnit­ten). Die stärks­te Zug­kraft bie­ten Fäden mit bi­di­rek­tio­na­len Wi­der­ha­ken. Da die Häk­chen Halt in beide Rich­tun­gen geben, lässt sich hier­mit der am stärks­ten aus­ge­präg­te Lif­ting-Ef­fekt er­zie­len.

Das Fa­den­lif­ting ist kein Ver­fah­ren, das ein klas­si­sches Face­lift er­set­zen kann. Damit wird auch schnell klar, wo die här­tes­te Gren­ze beim Ein­satz die­ser Tech­nik liegt. Deut­li­cher Haut­über­schuss ist ein No-go!
In der Pra­xis kann das Fa­den­lif­ting für Pa­ti­en­ten von ca.30 bis ca. 55 Jah­ren ein­ge­setzt wer­den, wie immer ist hier – bzw. auch dar­über hin­aus – auch in­di­vi­du­ell die per­sön­li­che Dis­po­si­ti­on zur be­rück­sich­ti­gen, die Ein­fluss auf das Er­geb­nis neh­men kann.


An­wen­dungs­area­le:

 Diese Me­tho­de ist zur Straf­fung des ge­sam­ten Ge­sichts­be­rei­ches, der Hals­straf­fung und Straf­fung am De­kol­leté ge­eig­net.

 Be­son­ders po­si­ti­ve Ef­fek­te las­sen sich hier durch die An­he­bung der Au­gen­brau­en, die Straf­fung der Ge­sichts­kon­tu­ren im Mit­tel­ge­sicht, an den Wan­gen oder dem Un­ter­kie­fer durch Straf­fung und An­he­bung der un­te­ren Ge­sichts­hälf­te und Ver­min­de­rung eines Dop­pel­kinns er­rei­chen.

 Aber auch an­de­re kör­perarea­le und In­di­ka­tio­nen wie Bin­de­ge­webs­schwä­che (Cel­lu­li­te), z.B. an den Ober­schen­keln, sind nicht zu un­ter­schät­zen.

 Ak­nen­ar­ben

 Deh­nungs­strei­fen
Um das Er­schei­nungs­bild op­ti­mal aus­zu­ba­lan­cie­ren, kann es sich auch als vor­teil­haft her­aus­stel­len, das Fa­den­lif­ting mit an­de­ren nicht-in­va­si­ven Me­tho­den zu kom­bi­nie­ren.

Komplikationen

Unmittelbar nach der Behandlung kann es zu lokalen Schwellungen und Schmerzen kommen, die durch das Auflegen von coolpads schnell zum Verschwinden gebracht werden können. Die vollständige Abschwellung in der Regel innerhalb von 1-3 Tagen. Auch an der Injektionsstelle können sich leichte Schwellungen, Rötungen oder Hautverfärbungen zeigen, die im Normalfall rasch abklingen. Neben injektionsbedingten Blutungen und Blutergüssen können Verhärtungen, Juckreiz, Rötung, Knötchen oder Gefäßerweiterungen entstehen. Äußerst selten können Infektionen entstehen oder allergische Reaktionen auftreten. Sollte eine der oben genannten Reaktionen über eine Woche anhalten, kontaktieren Sie bitte uns um entsprechende Behandlungen einzuleiten.